Nuctemeron - Demonic Sceptre

Band: Nuctemeron (D)
Genre: Blackened Speed Metal
Label: I Hate Records
Album Titel: Demonic Sceptre
Spielzeit: 41:16
VÖ: 13.03.2026

Nuctemeron - Demonic Sceptre

Fvkkin' Hell Yeah... Endlich!!! Das längst überfällige und von mir sehnsüchtig erwartete Debütalbum von Nuctemeron liegt zum Review vor. Verfolge ich die Truppe doch schon seit ihrer Gründung im Jahr 2014 mit ihren EP- und Compilation-Veröffentlichungen. Das schwedische Label I Hate Records aus Norrköping wird den Einstand mit dem Titel "Demonic Sceptre" veröffentlichen. Dazu ist der Releasetag auch gleich noch passend, genau an einem Freitag, dem 13. im März 2026!

Unheilvoll wird der Silberling von dem reinen, fast dreiminütigen Instrumental "Fresh Blood For The 13th Coffin" eröffnet. Regen fällt, sphärische Klänge eines Keyboards ertönen dezent im Hintergrund und künden von der Ruhe vor dem Sturm. Nahtlos schließt sich der Opener "The Bat" an.

Nuctemeron sind bekannt für ultraschnelles Riffing und Soligefidel von Herrn Exterminator, einen drückenden Bass von Lady Volcanic Slut und die wild eindreschende Schießbude von Mister Christhunter. Dazu gesellt sich der herrlich, kratzige Keifgesang von Frontmann Lunatic Aggressor. Die Musik ist wütend, schnell und schön rau aufgenommen, ohne aber an klanglicher Qualität und Intensität einzubüßen.

Musikalisch und gesanglich bewegen sich Nuctemeron irgendwo zwischen Nifelheim und Venom, was mir persönlich total gut taugt. Diese "schmutzige" Klangfarbe der Songs zelebriert hier fiesen, schwarzen Straßenköter-Rock 'n' Roll. Auch optisch gibt es bei den Herren und der Dame viel Leder, Nieten und Spikes zu bewundern. Schwarze Augenränder, Stretch und alles, was ebenso zum herrlich klischeebeladenen "Quorthon/Cronos Look" dazugehört. Wenn dann die Stücke noch mit Sirenengeheul, Bombeneinschlägen und infernalischen Schreien eingeleitet werden, kann eigentlich fast nichts mehr schiefgehen.

Auch in den stampfigen und somit "ruhigeren" Momenten groovt Nuctemeron immer noch alles in Grund und Boden. Alle Titel sind echte Banger geworden und bieten in den gut 40 Minuten keine Schwachstelle. "Fuck Off!!! (In The Name Of Evil)" und "Rape From The Grave" wurden bereits veröffentlicht und auch das abschließende Venom-Cover "Angeldust" als Bonus, war auf der vorangegangenen EP bereits vertreten.

Fazit:
"Demonic Sceptre" ist eine wirklich authentische Darbietung von feinstem, blitzschnellem Speed Metal Geballer und Gebolze in einer Kreuzung von Venoms Rumpel-, und Nifelheims Räudigkeitsfaktor. Eine unverzichtbare Scheibe für Liebhaber von schwarz angehauchten Klängen von vorher genannter Mucke. Bier aufmachen, alle Regler auf Maximum und abhotten!

Punkte: 9,5/10

Anspieltipp: alles

Tracklist

01. Fresh Blood For The 13th Coffin
02. The Bat
03. After Violent Storm
04. Under Devil’s Command
05. Fuck Off!!! (In The Name Of Evil)
06. Burn My Skin To Leather
07. Rape From The Grave
08. Metallic Thunder
09. Brandish The Hammer Of Hell
10. Angeldust (Venom Cover / Bonustrack)

Lineup

Lunatic Aggressor - Vocals
Exterminator - Guitars
Volcanic Slut - Bass
Christhunter - Drums

Informationen