Deathraiser - Forged In Hatred
Band: Deathraiser (BR)
Genre: Thrash Metal
Label: Xtreem Music
Album Titel: Forged In Hatred
Spielzeit: 34:12
VÖ:
22.01.2026
Deathraiser aus Brasilien. Noch nie gehört von den Jungs. Thrash Metal? Da bin ich mal gespannt, ob das wieder eine dieser sogenannten
Thrash Metal Bands ist, die erst Gas geben und dann den Großteil ihrer Songs gähnend langsam zu Ende bringen. Aber Moment mal; Südamerika
liefert eigentlich fast immer ab. Ok, Player an und wow, da geht was!
Hier wird klar, dass keine Gefangenen gemacht werden, und wenn doch, dann ist deren Überlebenschance gleich null. Denn die rasend schnellen
Riffs und das gnadenlose Tempo reißen alle Nacken in Stücke. Die Brasilianer ballern mit einer Vehemenz nach vorn, dass zwar auch mal Zeit
zum Durchzuschnaufen ist, aber sonst der pure und brutale Thrash Metal zelebriert wird. Die Jungs hauen dermaßen geile Riffs aus ihren Klampfen,
dass man das einfach nur als krass bezeichnen kann. So geile Riffs hört man dieser Tage nicht so oft im schnellen Genre. Was das Ganze so brutal
wirken lässt, sind die immer mal wieder gemäßigten Teile, in welchen Deathraiser Anlauf nehmen, um dann mit einer Wahnsinnsintention dem Hörer
wieder in die Lauschlappen zu springen. Über allem prangen die tiefteuflischen und fast schon hasserfüllt wirkenden Vocals. Die Rhythmussektion
prügelt einem dazu den letzten Rest aus der Schädeldecke.
Im Beipackzettel werden Bands wie Sepultura, Kreator, Deathrow und Exodus angeführt, was es ziemlich genau trifft. Ich würde sogar noch Dark Angel
aus alten Tagen hinzufügen wollen.
Fazit:
"Forged In Hatred" ist eine sehr imposante Darbietung, die mich gleich mal auf die Suche nach der 2011 erschienenen Prügelscheibe "Violent
Aggression" schickt. Wer mal wieder eine totale Vollbedienung benötigt und auf oben genannte Bands kann, der muss sich dieses oberkrasse Teil
holen. Ich hoffe, dass diese Band bei den massenhaften Veröffentlichungen heutzutage, ihren festen Platz finden wird. Hier wirkt nichts aufgesetzt
und auf der Scheibe wird auch nicht herumgeblödelt, sondern virtuos und brutalst die Scheiße aus dem Hörer herausgeprügelt.
Punkte: 9,5/10
Anspieltipp: alles
01. 01. Severe Atrocity
02. Primitive Medicine
03. Everything Dies
04. Corporation Parasite
05. Empire Of Ignorance
06. Symphony Of Violence
07. Toxic Legacy
08. One Step To The Grave
09. Dead Generation
Thiago Rocha - Vocals, Guitars
Ramon Bedim - Guitars
Junior Gaetho - Bass
William Fernandes - Drums
- Download Review in deutsch
Autor: Steiff







