Teutonic Slaughter - Cheap Food
Band: Teutonic Slaughter (D)
Genre: Thrash Metal
Label:
Iron Shield Records
Album Titel: Cheap Food
Spielzeit: 36:25
VÖ:
30.01.2026
Teutonic Slaughter melden sich Anfang 2026 mit ihrem dritten Studioalbum "Cheap Food" auf der metallischen Bildfläche zurück.
Veröffentlicht wird die neue Langrille bei Thomas "Duck" Dargel im Hause Iron Shield Records. Mit neuem Schlagzeuger Nico und
Gitarrist Ivan, spielt man seit 2023 in der aktuellen Besetzung. Ich war daher gespannt auf das, was das neu zusammengesetzte
Quartett auf Werk Nummer drei abliefern würde.
Eröffnet wird die Platte mit einem gesprochenen Intro, welches das Geschehen des Geiseldramas von 1988 in Gladbeck chronologisch erzählt,
als wären es die aktuellen Nachrichten. Dies soll thematisch auf den Opener "Hostage" hinführen, mit welchem die musikalische Reise auch beginnt.
Herrlich sägende Gitarrenriffs und durchdacht "fidelnde" Soli machen hier von Anfang bis Ende richtig Druck und exzellente Stimmung. Die Axtfraktion
um Ivan und Philip leistet hier ganze Arbeit, was sie auch immer wieder im zweistimmigen Duett unter Beweis stellt. Der Wechsel von Riffing mit Solo
zu Twinguitar-Action ist besonders bei "Give Em Hell" wahrzunehmen. Dazu kommt der prächtig giftige Keif- und Schreigesang von Philip, welcher eine
herrlich bösartige Stimmung erzeugt. Die Schießbude von Nico ballert und hämmert, wenn es sein muss, hier alles in Grund und Boden, kann aber auch
zum richtigen Zeitpunkt den Groove-Faktor würdig zelebrieren. Unterstützt wird er hierbei von Fabian am Tieftöner. Thematisch endet der letzte Song
wieder beim Geiseldrama von Gladbeck, als am Ende der Nachrichtensprecher das Stück sozusagen ausklingen lässt.
Auch wenn das metallische Inferno nach etwas mehr als 36 Minuten schon wieder vorbei ist, so bleibt ein zufriedenes Grinsen in meinem Gesicht zurück.
Zackiger, voller Spielfreude strotzender Thrash Metal kommt nicht mehr alle Tage aus deutschen Landen.
Fazit:
Die Jungs aus Gladbeck liefern mit dem neuen Silberling ihr bis dato bestes Werk der Bandgeschichte ab. Ideenreiche, grandiose Melodien mit
pfeilschnellem Riffing treffen hier durchgängig ins Schwarze. Energiegeladener Thrashmetal der alten Schule keift und beißt sich durch die gesamte Länge.
Teutonic Slaughter haben Bock zu zocken, was man zu jeder Sekunde auf dem neuen Album hören kann! Wieder einmal zeigt sich, dass die neue Generation
Thrasher die alten Helden um Längen überholt hat. Buy or die!
Punkte: 9,5/10
Anspieltipp: alles
01. Intro
02. Hostage
03. Cheap Food
04. Redistribution
05. Witches Rock 'N' Roll
06. Eviscerating Surgery
07. Fight The Reaper
08. Give Em Hell
Philip Krisch - Vocals, Guitars
Ivan Almeida - Guitars
Fabian Kellermann - Bass
Nico Iserloh - Drums
- Download Review in deutsch
Autor: Blacky







