Fatal Embrace - Seventh Sadistic Serenade

Band: Fatal Embrace (D)
Genre: Thrash Metal
Label: Iron Shield Records
Album Titel: Seventh Sadistic Serenade
Spielzeit: 47:45
VÖ: 04.04.2025

Fatal Embrace - Seventh Sadistic Serenade

Also eines vorweg; hier muss eine Firma für Abrissarbeiten ihr gesamtes Equipment an die Jungs von FATAL EMBRACE verliehen haben, weil das Gerät hier namens "Seventh Sadistic Serenade", ist mit nur einer Abrissbirne nicht zu beschreiben.
Hier wird ohne Kompromisse dem Teufel mit Anlauf in den Arsch getreten. Hier kreist die rostige Axt und zertrümmert alles und jeden, "who choose to pose".

Der Beipackzettel sagt etwas von Classic Thrash Metal. Okay; kann ich nachvollziehen. Man bekommt schon so ein bisschen das Feeling, als man damals das erste Mal die frühen Alben von Exodus oder Slayer entdeckt hat. Wäre jetzt etwas vermessen, diese Scheibe mit diesen Klassikern zu vergleichen, aber das Feeling ist da.

Riffs, die einem den Scheitel doppeln, nach hinten föhnen und sich durch den Inhalt der Songs schreddern, dass man nicht anders kann, als sich als Veteran, der ich nun mal bin, ein fieses Lächeln ins Gesicht zaubern zu lassen. Die Rhythmus-Sektion pumpt ohne Ende und die Vocals "teufeln" sich den Arsch ab. Die echt gute Produktion hebt das Ganze zwar nicht ins Moderne und das ist gut so, aber die Räudigkeit wird trotz der wirklich filigranen musikalischen Arbeit der Jungs hochgehalten.

Wo wir schon bei der filigranen Seite sind. Die Melodie- und Harmonie-führenden Klampfen sind "Thrash Metal as fuck", haben aber dennoch diese ausgeklügelten Riffs, die, wie soll ich es beschreiben, einfach geil sind und die "Scheiße" dermaßen brutal rocken.

Fazit:
Ein Album wie eine tollwütige Wildsau, die alles in ihrem Weg aufmischt und blutigen Boden zurücklässt. Kompromisslos bis zum Gehtnichtmehr. Thrash Metal mit einer Intensität und Vehemenz eingetrümmert, dass es im Gehörgang nur so scheppert. Ein paar Promille im Turm und 'ne Flasche Jack am Hals und ab in den "fucking Mosh-Pit". Hier kommt, sehr positiv gesagt, dieses Ende 80er Jahre Feeling auf, als man sich vollkommen unbeschwert beim Gig im Pit 'ne Rippe gebrochen hat; hahaha, Danke dafür Jungs, da muss 'ne 10 her.

Punkte: 10/10

Anspieltipp: Alles

Tracklist

01. Revel In Violence
02. Endure The Plight
03. Divide And Conquer
04. Burn With Desire
05. Where Life And Death Are One
06. Blind Obedience
07. Nice Boys (Rose Tattoo Cover)
08. Exiled Into Void
09. Legends Of Deliverance
10. A Force You Can't Resist
11. Suicidal Chaos
12. Hellish Ground

Lineup

Dirk "Heiländer" Heiland - Vocals
Jörg "Spezi" Trabalski - Guitars
Christian Beyer - Guitars
Tilo Vogtländer - Bass
Andre Hanschke - Drums

Informationen